mRNA-Impfstoff: frei von Quecksilber und Aluminium.

mRNA-Impfstoff:
frei von Quecksilber und Aluminium.

mRNA-Impfstoff wirkt ohne Quecksilber und Aluminium sehr gut. Deswegen wurde auf den Einsatz von Zusatzstoffen verzichtet. 

Konservierungsmittel wie Quecksilber sind nicht notwendig

Manche Impfungen enthalten eine Form von Quecksilber. Dabei handelt es sich nicht um reines Quecksilber, sondern um die Verbindung Ethyl-Quecksilber, auch Thiomersal genannt. Thiomersal wird zur Konservierung von Impfstoffen eingesetzt, denn die Quecksilberverbindung tötet Bakterien ab, die ein Impfstoff-Fläschchen verunreinigen könnten. Insbesondere bei Mehrdosenbehältern, die über einen längeren Zeitraum verwendet werden, kann es in manchen Fällen vorkommen, dass mit solchen Konservierungsmitteln für Sterilität gesorgt wird.

Hersteller von Impfstoffen haben inzwischen die antiseptischen Fertigungsprozesse derart verbessert, dass der Zusatz von Quecksilberverbindungen als Konservierungsstoffe nicht mehr notwendig ist. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) sind für alle in Deutschland generell empfohlenen Schutzimpfungen quecksilberfreie Impfstoffe verfügbar. Auch mRNA-Impfstoff kommt ohne Thiomersal oder andere Konservierungsmittel aus.

Boost-Effekt ohne Adjuvanzien wie Aluminium

Neben der Konservierung sind bei manchen Impfstoffen sogenannte Adjuvanzien ein wichtiges Thema: Diese Wirkverstärker dienen dazu, bei den Geimpften eine schützende Immunantwort zu erzielen, die von ausreichend langer Dauer ist. Bei konventionellen Impfstoffen werden Teile des Erregers oder inaktivierte Erreger in den Körper gespritzt, um eine Immunreaktion hervorzurufen. Die Adjuvanzien sorgen dafür, dass selbst geringe Mengen davon für den Effekt ausreichen.

Bei bestimmten Impfstoffarten mit inaktivierten Erregern oder speziellen Totimpfstoffen kommen dafür etwa Aluminiumsalze wie Aluminiumhydroxid oder -phosphat zum Einsatz. Die wirksamen Bestandteile des Impfstoffs binden sich an die schwerlöslichen Aluminiumsalze und werden nur langsam freigesetzt. Dadurch hält der stimulierende Effekt der Impfung auf das Immunsystem länger an.

Anders als bei konventionellen Impfungen werden bei mRNA-basierten Impfstoffen keine Erregerpartikel in den Körper gespritzt, sondern die Bauanleitung dafür. Unsere Zellen produzieren die Partikel anschließend selbst. Klinische Studien zur Erprobung des mRNA-Impfstoffs haben gezeigt: Wirkverstärker sind in dem Fall nicht notwendig. 

Bereits etwa 14 Tage nach der ersten Impfdosis besteht ein gewisser Immunschutz. Durch die zweite Dosis, die 3 Wochen nach der ersten erfolgen sollte, kommt es zu dem Boost-Effekt: Das Immunsystem bildet Antikörper in großen Mengen sowie Immungedächtniszellen. Ab dem 7. Tag nach der 2. Dosis der mRNA-Impfung ist ein bestmöglicher Impfschutz (95 Prozent) zu erwarten, wodurch das Risiko, an Covid-19 zu erkranken, deutlich sinkt.

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